Spendenaufruf Weihnachten 2018

Ich folge dem Stern!

Es waren die Weisen aus dem Morgenland, die in den Nächten ihres Lebens den Himmel sehnsüchtig absuchten. Und was suchten sie? Sie suchten nach einem Leitstern für ihr Leben. „Dahin will ich!“ - „Das lockt und reizt mich!“ - „Darin finde ich die Erfüllung meines Lebens!“ Als die Weisen unter all den vielen Sternen ihren Stern gefunden hatten, machten Sie sich auf den Weg zu ihrem Ziel. Immer in ihrem Herzen und vor Augen: Der Stern.

Ein jeder Mensch braucht lebenswerte Ziele, damals wie heute. Ohne Ziel wagt kein Mensch einen Aufbruch. Ohne Ziel wagt kein Mensch Neues. Ohne Ziel kommt nichts in Bewegung. „Lebensweg-Planung“ heißt eine wertvolle pädagogische Maßnahme auch oder gerade für Menschen mit Behinderung. Was sind die Ziele meines Lebens? Was möchte ich erreichen? Wie möchte ich in dieser oder jener Phase meines Lebens leben, wo möchte ich arbeiten, womit möchte ich mich beschäftigen, wie und mit wem möchte ich meine Freizeit verbringen?

All das sind Fragen, die uns Menschen von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter bewegen. Die Antworten werden nicht zu jeder Zeit die gleichen sein. Sie werden sich ändern, verändern je nach Situation. Aber sie müssen ehrlich gestellt und persönlich beantwortet werden, damit sie dem Leben Ausrichtung und Motivation schenken können.

„Lebensweg-Planung“ braucht Zeit. „Lebensweg-Planung“ braucht Menschen, die gut begleiten, assistieren und Wege der Umsetzung aufzeigen. All das ist kostbar. Mit Ihrer Spende helfen Sie mit, dass auch Menschen mit Behinderung ein Leben lang ihren ganz persönlichen Stern entdecken, um ihm zu folgen! Dafür sagen wir von Herzen „Danke“! Voll Hoffnung, dass auch uns der Stern der Weihnacht neu den Weg zum Leben weist, grüßt Sie

  

Ihr

 Rainer Remmele

 Geistlicher Direktor der Regens-Wagner-Stiftungen 

 

 

 

Spendenaufruf Weihnachten 2018

Im Anfang war das Wort… (Joh 1.1)

Im Anfang war das Wort…, so beginnt das Weihnachtsevangelium nach Johannes. Im Anfang war das Wort? Stimmt das? Kann man das so sagen? Welche Auswirkung hat ein Wort für die Menschen, bei denen es nicht ankommt, die es nicht wahrnehmen und verstehen können. Für ihr Leben ist es jedoch sehr bedeutsam, dass sie verstehen können und verstanden werden, dass sie sich äußern können. Wir bei Regens Wagner begleiten viele Menschen, die nicht über „das Wort“ kommunizieren, nicht mit Worten kommunizieren (können). Trotzdem wollen sie verstehen und wollen verstanden werden. Trotzdem wollen und sollen sie zum Ausdruck bringen, was sie bewegt. Für all die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese Menschen in der Frühförderung, in der Schule und in all den anderen Lebensbereichen von der Kindheit bis ins hohe Alter begleiten, gilt es daher, individuelle Wege der Kommunikation zu entdecken, zu vereinbaren und zu wagen. Mal helfen Bilder und Bildsymbole oder elektronische Kommunikationshilfen - mal braucht es eine Buchstabentafel und die Berührung und Unterstützung an einem ganz bestimmten Punkt des Körpers. Und nicht selten gibt es nur einen Weg: Die einmalige und einzigarte Ausdrucksmöglichkeit des Einzelnen wahrzunehmen und zu erlernen. Dies erfordert zeitliche und finanzielle Ressourcen.Im Anfang war das Wort…? Im Anfang war die Begegnung, die Beziehung! Ich bin mir sicher, dass das der Grund war, warum Gott Mensch geworden ist. In Jesus Christus bekam Gottes Wort Hand und Fuß.

 

In Jesus können wir bis heute erleben, was Gott uns sagen will: Du Mensch, ich liebe Dich!

Von Herzen sagen wir Dank für alle Ihre Unterstützung, damit Menschen sich gegenseitig verstehen lernen, damit Gott auch heute von allen Menschen verstanden werden kann.

 

Eine gesegnete Weihnacht

Ihr

Rainer Remmele

Geistlicher Direktor der Regens-Wagner-Stiftungen