Spendenaufruf Weihnachten 2018

Im Anfang war das Wort… (Joh 1.1)

Im Anfang war das Wort…, so beginnt das Weihnachtsevangelium nach Johannes. Im Anfang war das Wort? Stimmt das? Kann man das so sagen? Welche Auswirkung hat ein Wort für die Menschen, bei denen es nicht ankommt, die es nicht wahrnehmen und verstehen können. Für ihr Leben ist es jedoch sehr bedeutsam, dass sie verstehen können und verstanden werden, dass sie sich äußern können. Wir bei Regens Wagner begleiten viele Menschen, die nicht über „das Wort“ kommunizieren, nicht mit Worten kommunizieren (können). Trotzdem wollen sie verstehen und wollen verstanden werden. Trotzdem wollen und sollen sie zum Ausdruck bringen, was sie bewegt. Für all die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese Menschen in der Frühförderung, in der Schule und in all den anderen Lebensbereichen von der Kindheit bis ins hohe Alter begleiten, gilt es daher, individuelle Wege der Kommunikation zu entdecken, zu vereinbaren und zu wagen. Mal helfen Bilder und Bildsymbole oder elektronische Kommunikationshilfen - mal braucht es eine Buchstabentafel und die Berührung und Unterstützung an einem ganz bestimmten Punkt des Körpers. Und nicht selten gibt es nur einen Weg: Die einmalige und einzigarte Ausdrucksmöglichkeit des Einzelnen wahrzunehmen und zu erlernen. Dies erfordert zeitliche und finanzielle Ressourcen.Im Anfang war das Wort…? Im Anfang war die Begegnung, die Beziehung! Ich bin mir sicher, dass das der Grund war, warum Gott Mensch geworden ist. In Jesus Christus bekam Gottes Wort Hand und Fuß.

 

In Jesus können wir bis heute erleben, was Gott uns sagen will: Du Mensch, ich liebe Dich!

Von Herzen sagen wir Dank für alle Ihre Unterstützung, damit Menschen sich gegenseitig verstehen lernen, damit Gott auch heute von allen Menschen verstanden werden kann.

 

Eine gesegnete Weihnacht

Ihr

Rainer Remmele

Geistlicher Direktor der Regens-Wagner-Stiftungen